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Frühling im Osterzgebirge

 

Mal kommt er eher, mal kommt er später. Nur eines steht fest: Blühen im Elbtal schon längst die Obstbäume, kann hier noch ein Schneewind um die Ecke fegen.

Aber wenn er einmal da, dann ist Frühling. Er kommt mit Schneeglöckchen und wenig später mit Krokussen auf leisen Sohlen. Seine Schritte sind noch nicht sehr fest. Selbst in die Apfelblüte kann der Frost hineinhauchen. Die Eisheiligen im Mai zeigen oft ihre sehr kalte Schulter. Bis die Eiskalte Sophie vorbeigezogen ist, sollte mit der Bestellung des Gartens gewartet werden.

 

Wenn der Spitzahorn geck seine gelbgrün leuchtenden Blüten zeigt, ist der Bergahorn noch recht zögerlich. Nach und nach legen sie alle ihr grünes Kleid an. Und mit einem Male strotz die Welt vor Grün, bestreut mit Blüten von Gelb, Weiß und ein wenig Blau und Rosarot.

 

Egal, von welcher Seite der Frühling sich zeigt,                                                     die Osterzeit beginnt am ersten Sonntag nach                                                    dem ersten Frühlingsvollmond. Der Ostersonntag ist                                         ein Tag der Freude und der Auferstehung. Jeder Mensch möge das verstehen und erfühlen, wie es seinem Dasein entspricht.

 

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Spät im Frühling, manchmal fühlt er sich schon wie Sommer an, zieht die Pfingstzeit ins Land. Die Tage sind nun schon herrlich lang. Die Knubbelknospen der Pfingstrosen sind zum Sprung bereit. Zu Pfingsten weitet sich das Herz. Die Natur strahlt und der Geist weitet sich, weht in die Weite hinaus.

 

Frühling an der WindmühleFrühling an der Windmühle

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