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Blick auf Dippoldiswalde Blick auf Dippoldiswalde Dippoldiswalde  - das Tor zum Osterzgebirge

Sagenumwoben ist die Entstehung von Dippoldiswalde. Vor mehr als 1000 Jahren soll ein Einsiedler in den Wäldern gelebt haben. In der Dippoldiswalder Heide finden Wandersleute heute noch den Einsiedlerstein, der die Behausung des Dippold gewesens ein soll.

Statt eines Einsiedlers wird es eher ein Lokator namens Dippold (oder ähnlich) gewesen sein, der wahrscheinlich im Auftrag des Burggrafen von Dohna Siedler in das Tal der Roten Weißeritz gebracht hat.

1218 wird in einer Urkunde ein Pfarrer von Dippoldiswalde erwähnt und somit die Siedlung zum ersten Mal. 1266 spricht eine Urkunde von Bürgern von Dippoldiwalde. Damit muss der Ort Stadt gewesen sein. Und 1300 wird das erste mal in einer Urkunde von Bergbau gesprochen.Das Rathaus von DippoldiswaldeDas Rathaus von Dippoldiswalde

 

Dippoliswalde ist eine kleine liebenswerte Stadt. In gewissen Kreisen ist sie inzwischen zu einer Berühmtheit geworden. In den Kreisen der Montanachäologie ist Dippoldiswalde in aller Munde. Der Nachweis ist erbracht worden, dass es in der Stadt lange vor der ersten urkundlichen Erwähnung Silberbergbau gegeben hat. Hier unter der Stadt gibt es Grubenfelder aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Die Archäologen haben außergewöhnkich Funde und Befunde bergen können.

Ein Bergbaulehrpfad berichtet davon. Einen Besuch ist das "Museum für mittelalterlichen Bergbau im Erzgebirge", kurz MiBERZ wert. Beides kann man wunderbar miteinander verbinden.

Nachdem der Bergbau nicht mehr ergiebig gewesen ist, lebten die Menschen von Ackerbau und Viehzucht, Handwerk und Handel. Die Stadt war Amtsstadt und Kreisstadt.

Das einzigartige Lohgerbermuseum wird im kommenden Jahr in neuem Glanz strahlend wieder eröffnet werden.Stadtkirche St. Marien und PfarramtStadtkirche St. Marien und Pfarramt

 

Wer mit der dienstältesten Schmalspurbahn nach Dippoldiswalde kommt, sollte sich im Städtchen umschauen. Gern in meiner Begleitung.